Über 350 Unterstützer aus dem Gesäuse
Dienstag, 04. August 2009

Ungehindert starken Zuspruch zum Erhalt des Personenverkehrs auf der Gesäuse-Bahnstrecke registrieren die Freiheitlichen im Bezirk Liezen mit ihrer Bürgerinitiative ‚Rettet die Gesäusebahn’. „Bislang haben sich über 350 Personen an der Aktion beteiligt und täglich erreichen uns neue Unterstützungserklärungen“, so FPÖ-Bezirksparteiobmann Andre Taschner, der mit der Unterschriftenaktion die ab Anfang September geplante Stilllegung der Gesäusebahn verhindern will. „Für die betroffene Bevölkerung in der Region sind die Sparpläne der ÖBB unverantwortlich und voreilig. Es hat weder ausreichende Gespräche mit den Bürgern, noch anständige Lösungen zur Attraktivierung der Strecke gegeben - sondern schlichtweg eine Drüberfahrmentalität aus der Bundeshauptstadt!“, meint Taschner.
Gründe für den Erhalt der Gesäusebahn gibt es laut FPÖ viele: Alljährlich besuchen mehr als 26.000 Menschen den Nationalpark - viele davon reisen mit der Bahn an, weil die Strecke durch das einzigartige Naturjuwel zu den schönsten Strecken Österreichs gehört. „Deshalb wäre die Stilllegung der Bahn mehr als fatal. Außerdem wurden in den vergangenen Jahren unzählige Sanierungs- und Absicherungsarbeiten entlang der Strecke getätigt – Investitionen die ab Herbst nur mehr den Gütertransport auf der Strecke wertmäßig erhellen, anstatt sie für beide Zwecke zu nutzen“, argumentiert der FPÖ-Bezirkschef.
Vom angeblichen Defizit des Bahnverkehrs hält Taschner wenig: „Wenn unattraktive Fahrpläne, überhöhte Fahrkartenpreise und mangelnde Öffi-Anbindungen weiterhin eine Symbiose des Schrecklichen eingehen, ist die schwache Bahn-Nutzung im Gesäuse nur logisch. Berufspendler und Bahnreisende, die in Kleinreifling eine halbe Stunde auf ihren Anschlusszug warten müssen, müssen ja die Bahn meiden“, so der Freiheitliche, der einen Fahrplangipfel mit den Planungsverantwortlichen der ÖBB, Bürgermeistern und Bahnreisenden vorschlägt, um die Strecke zu attraktivieren.
Welchen Stellenwert die Gesäusebahn für die Freiheitlichen hat, zeigt sich auch in der raschen Initiative im Hohen Haus. Die FPÖ hat als erste Fraktion die Stilllegung der Eisenbahn thematisiert und zwar bereits am 1. Juli auf Anfrage des FPÖ-Nationalratsabgeordneten Mario Kunasek im Verkehrsausschuss.
Ein von den Freiheitlichen im Parlament eingebrachter Antrag zum Erhalt der Gesäusebahn wurde wenige Tage später - in der Nationalratssitzung vom 23. Juli - von SPÖ und ÖVP abgelehnt. Unverständlich, da genau jener wortidente Antrag im steirischen Landtag mit Stimmen aller Parteien beschlossen wurde.
Taschner ist über das Abstimmungsverhalten der großen Koalition empört: „Der von allen steirischen Parteien ausgeworfene Rettungsring gegen die Stilllegung der Gesäusebahn wird von den Abgeordneten in Wien torpediert. Entweder wurde hier in gewohnter Manier drübergefahren, weil der Antrag von den Freiheitlichen eingebracht wurde, oder SPÖ und ÖVP haben wirklich kein Interesse den Personenverkehr auf der Gesäusebahn zu erhalten.“
Die Freiheitlichen hoffen deshalb weiterhin auf die tolle Unterstützung der Bevölkerung, um Druck auf die zuständige Ministerin in Wien auszuüben – „und den Sparstift eventuell doch noch abwenden zu können“, so Taschner. Unterzeichnet kann die Bürgerinitiative auf www.xeisbahn.at werden. Listen können zudem jederzeit unter der Telefonnummer 0664/4580269 kostenlos angefordert werden.
Gründe für den Erhalt der Gesäusebahn gibt es laut FPÖ viele: Alljährlich besuchen mehr als 26.000 Menschen den Nationalpark - viele davon reisen mit der Bahn an, weil die Strecke durch das einzigartige Naturjuwel zu den schönsten Strecken Österreichs gehört. „Deshalb wäre die Stilllegung der Bahn mehr als fatal. Außerdem wurden in den vergangenen Jahren unzählige Sanierungs- und Absicherungsarbeiten entlang der Strecke getätigt – Investitionen die ab Herbst nur mehr den Gütertransport auf der Strecke wertmäßig erhellen, anstatt sie für beide Zwecke zu nutzen“, argumentiert der FPÖ-Bezirkschef.
Vom angeblichen Defizit des Bahnverkehrs hält Taschner wenig: „Wenn unattraktive Fahrpläne, überhöhte Fahrkartenpreise und mangelnde Öffi-Anbindungen weiterhin eine Symbiose des Schrecklichen eingehen, ist die schwache Bahn-Nutzung im Gesäuse nur logisch. Berufspendler und Bahnreisende, die in Kleinreifling eine halbe Stunde auf ihren Anschlusszug warten müssen, müssen ja die Bahn meiden“, so der Freiheitliche, der einen Fahrplangipfel mit den Planungsverantwortlichen der ÖBB, Bürgermeistern und Bahnreisenden vorschlägt, um die Strecke zu attraktivieren.
Welchen Stellenwert die Gesäusebahn für die Freiheitlichen hat, zeigt sich auch in der raschen Initiative im Hohen Haus. Die FPÖ hat als erste Fraktion die Stilllegung der Eisenbahn thematisiert und zwar bereits am 1. Juli auf Anfrage des FPÖ-Nationalratsabgeordneten Mario Kunasek im Verkehrsausschuss.
Ein von den Freiheitlichen im Parlament eingebrachter Antrag zum Erhalt der Gesäusebahn wurde wenige Tage später - in der Nationalratssitzung vom 23. Juli - von SPÖ und ÖVP abgelehnt. Unverständlich, da genau jener wortidente Antrag im steirischen Landtag mit Stimmen aller Parteien beschlossen wurde.
Taschner ist über das Abstimmungsverhalten der großen Koalition empört: „Der von allen steirischen Parteien ausgeworfene Rettungsring gegen die Stilllegung der Gesäusebahn wird von den Abgeordneten in Wien torpediert. Entweder wurde hier in gewohnter Manier drübergefahren, weil der Antrag von den Freiheitlichen eingebracht wurde, oder SPÖ und ÖVP haben wirklich kein Interesse den Personenverkehr auf der Gesäusebahn zu erhalten.“
Die Freiheitlichen hoffen deshalb weiterhin auf die tolle Unterstützung der Bevölkerung, um Druck auf die zuständige Ministerin in Wien auszuüben – „und den Sparstift eventuell doch noch abwenden zu können“, so Taschner. Unterzeichnet kann die Bürgerinitiative auf www.xeisbahn.at werden. Listen können zudem jederzeit unter der Telefonnummer 0664/4580269 kostenlos angefordert werden.